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Ein kurzer Erfahrungsbericht am Beispiel der 8.0 Megapixel-Kamera Canon Powershot S5
Nachdem ich schon die Powershot-Generationen G1, G2 und
G6 mein eigen nannte, folgte das Update zur S5 Anfang Juli 2007 (445,- EUR). Der Hauptgrund ist, dass ich
des Wartens auf eine meinen Ansprüchen (...) sowie Preisvorstellungen entsprechenden digitalen Spiegelreflexkamera müde war - weniger sind die ggü. der
G6 leicht erhöhte Auflösung auf 8 Megapixel (die weiterhin gute Prints im Bereich 30 x 45 cm ermöglicht und auch Reserven für Bildausschnitte läßt)
oder andere technische Eckdaten der Grund. Einige Vorteile möchte ich dennoch jetzt benennen - jedoch auch Schwachpunkte nicht aussparen.
- Pluspunkte insbesondere zur G6 sind:
- (+) akt. DIGIC III Prozessor mit opt. Rauschunterdrückung,
- (+) Bildstabilisator (Shift-Typ) und leiser Ultraschallmotor,
- (+) schnelle Bereitschaft, Auslösung, Bildfolge, 1/3.200 s,
- (+) leicht vergrößertes 2,5"-Display (dreh- & schwenkbar),
- sehr gute Qualität, Schärfe & Leuchtkraft (207.000 Pixel),
- (+) mehr Einstellmöglichkeiten bei einfacher Menüführung,
- (+) ISO-Einstellung bis ISO 1600 und ISO-Shift-Funktion,
- (+) Naheinstellgrenze nun 0 mm im Super-Makromodus,
- (+) 12fach-Zoom 36-432 mm (Brennweite äquivalent KB),
- (+) endlich ein schwarzes Gehäuse (Plastik - aber wertig),
- (+) Videos bis 60min bei 640x480 Pixel & 30 B/s möglich,
- (+) zoombare Video-Aufzeichnung (und "Photo-in-Movie").
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- Kritikpunkte:
- (O) keine BULB-Einstellung bzw. Belichtungen über 15s,
- (O) keine Anfangslichtstärke von 2,0 mehr (nun 2,7 - 3,5),
- (O) ISO-Empfindlichkeit: maximal ASA 80 (G6: ASA 50),
- (O) der Li-Ionen-Akku wurde durch 4 Mignonzellen ersetzt,
- Empfehlungen: "Sanyo" ,"Hähnel", "hama" (2.700 mAh),
- (O) m.E. relativ lange Ladezeit des internen Blitzes,
- (–) Bild-Rauschen ab ISO400 (da rel. kl. CCD-Chip 1/2.5),
- (–) grober (!) elektronischer Sucher mit ca. 115.000 Pixel,
- (–) Standard-Speicherkarte von 32 MB ist viel zu winzig,
- empfehle die SanDisk Secure Digital Extreme III 2 GByte,
- (–) zu grobe Anzeige der Akku-Kapazität: dann gleich leer,
- (–) Zoom muss "weitwinkliger" sein, d.h. 28 mm äquivalent Kleinbild wäre eine wünschenswertere Anfangsbrennweite,
- (–) kein gedrucktes Handbuch geliefert (nur PDF-Dateien),
- (–) keine Fernbedienung/Fernauslöser (bei der G6 dabei).
Fazit: Top Auflösung und Bildqualität, insbesondere das dreh- und schwenkbare
Display muss ich nochmals loben (ggf. gibt es noch Probleme bei starker
Sonneneinstrahlung). Es ermöglicht vielfältige Aufnahmemöglichkeiten: Fotos aus der
Froschperspektive, in einer Menschenmenge kann man mit hochgehaltener Kamera "zielen",
Selbstportraits sind gut möglich etc. Den EVF-Sucher nutze ich fast nie, eine Beurteilung der
Schärfentiefe ist damit m.E. sowieso nicht gut möglich.
Was die Face-Detection-Technologie bringt, wie Rauschverhalten und Farbsäume ausfallen und ob sich Abnutzungserscheinungen bemerkbar machen,
werden erst ausgedehnte praktischen Erlebnisse im Langzeittest zeigen. Die recht gut aufgelösten (zoombaren) Videosequenzen haben schon mal
viel Spaß gemacht (und ruckzuck war die 2-GByte-SD-Card voll :).
Noch bleibe ich aber "hybrider Fotograf" - digital mit der (fast) kompakten Powershot S5 IS und analog mit meiner SLR.
Ergo: Die S5 ist eine prima Ergänzung für Amateurfotografen (z.B. als Zweitkamera) mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
PS: Recherchieren & günstig einkaufen via Online-Versandhandel.
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